Freitag, 21. Februar 2014

Erwählt in tiefster Nacht - C.C. Hunter



Um mehr über ihre Art, die Chamäleons, herauszufinden, hat Kylie das Shadow Falls Camp verlassen und lebt nun isoliert von allen Nicht-Chamäleons bei ihrem Großvater und ihrer Großtante. Als jedoch ein Mädchen aus dem Camp angegriffen wird, kommt schnell der Verdacht auf, dass Kylies Erzfeind Mario dahintersteckt, weshalb die Sicherheitsmaßnahmen im Camp verstärkt wurden und Burnett, der Leiter, darauf besteht, dass sie dorthin zurückkehrt. Nun muss Kylie entscheiden, wo sie wirklich zu Hause ist und sich außerdem damit arrangieren, Derek, der sie einst betrogen und Lukas, der sich heimlich mit einer anderen verlobt hat, wiederzusehen. Zu allem Überfluss wird sie jedoch auch noch von einem blutrünstigen Geist verfolgt, der von ihr verlangt, jemanden zu töten und auch bei John, dem neuen Freund ihrer Mutter, hat sie ein beunruhigendes Gefühl, das weit über normale Abneigung hinausgeht. Als dann noch ein leuchtendes Schwert auftaucht, das Kylie als "Heilige Kriegerin" auszeichnet, scheint das Chaos perfekt, aber auch die Chance auf Rettung rückt näher.

Das Buchcover ist sehr hübsch, besonders die Farben wirken ansprechend und mysteriös, nicht zuletzt durch den glänzenden Einband. Auch schön ist es, dass sich das Grundmotiv auf der ersten Seite jedes Kapitels als Hintergrundbild wiederholt. Was ich allerdings nicht verstehe ist, warum das Mädchen auf dem Cover ausgetauscht wurde - bei den bisherigen Bänden war das Motiv eigentlich immer mit der Originalausgabe identisch, bei diesem hier wurde das hübsche Mädchen im Kleid gegen eines in Jeans und T-Shirt getauscht, das in der Umgebung meiner Meinung nach irgendwie deplatziert wirkt.

Zu lesen war das Buch sehr gut, der Schreibstil ist sehr flüssig und nah an der Alltagssprache bzw. Jugendsprache von heute gehalten.

Die Charaktere haben mir allesamt ziemlich gut gefallen, weil sie sehr authentisch wirkten. Einige Mitschüler wirken zwar relativ stereotyp, aber die wichtigsten Akteure entwickeln sich im Lauf der Geschichte.

So wird Kylie endlich klar, dass sie Derek und Lukas reinen Wein einschenken muss, was ihre Gefühle angeht, und zwar nicht nur, damit sie nicht ewig zwischen den Stühlen sitzt, sondern auch den beiden zuliebe, die sich regelmäßige Hahnenkämpfe liefern und sich erneut Hoffnungen auf eine Beziehung machen.

Außerdem macht sie es sich zur Aufgabe, die anderen jungen Chamäleons aus ihrer Isolation zu befreien, indem sie die Chamäleons als offiziell anerkannte Art etablieren will, wofür sie sich der FRU, vor der sie so lange geflohen ist, für Tests zur Verfügung stellen muss.

Beeindruckend ist auch, wie sich Lehrer Hayden Yates, der seine Chamäleon-Identität bisher versteckt hielt, auf Kylies Seite schlägt und sich ebenfalls für die Tests bereitstellt, da eine zweite Versuchsperson nötig ist. Dies erklärt sich durch seine interessante Hintergrundgeschichte, von der ich hier allerdings nicht zu viel verraten will.

Dank dessen Schwester Jenny kann Derek Kylie jedoch endlich loslassen, was ich ebenfalls als Erfolg in Dereks Entwicklung beurteile.

Sogar Kylies Mutter, die bisher recht oberflächlich erschien, verändert sich am Ende positiv, da sie sich wirklich Mühe gibt, mit der Existenz der Übernatürlichen klarzukommen.

Für die meisten Lacher sorgt allerdings Burnett, der sich meist dermaßen in Rage redet, dass sein Verstand kurzzeitig aussetzt und ihn, den sonst so harten Kerl, in mehr als eine peinliche Situation bringt.

Seine Hochzeit mit der schwangeren Holiday ist ein gut gewählter Rahmen für das Happy End, das folgt und lässt den Leser trotz einiger ungeklärter Fragen (Was beispielsweise wird aus Della uns Steve?) zufrieden zurück - vielleicht würde es sonst auch schon unrealistisch wirken.

Gewundert hat mich lediglich, dass Kylie so lange gebraucht hat, um zu erkennen, dass die Geisterfrau etwas mit Mario zu tun hat, nachdem sie ihr im Kampf gegen ihn bereits Hilfe hat zukommen lassen und er außerdem der Einzige war, der Kylie zu diesem Zeitpunkt getötet hätte, wenn sie ihn nicht vorher umbringt.

Zum Glück verschwindet diese Naivität im Laufe des Buches und Kylie wird erwachsener.

Insgesamt also ein sehr gelungener Abschluss der Shadow Falls-Reihe, der mit jeder Menge Spannung, Gefühlen und Humor für gute Unterhaltung sorgt!

Seiten: 583
Originaltitel: Chosen at Nightfall

Autor/in: C.C. Hunter
Verlag: FJB
ISBN: 978-3-84142-163-0
Preis: 14,99 Euro

Mein Dank für dieses Leseexemplar über http://www.lovelybooks.de geht sowohl an den DAV (mehr unter http://www.der-audio-verlag.de) als auch an FJB (http://www.fischerverlage.de/verlage/fischer_fjb)!

Samstag, 15. Februar 2014

The King's Speech - David Seidler

Bertie stottert. Und eigentlich hat er sich auch damit abgefunden, nachdem die besten Sprachtherapeuten des Landes sich an ihm die Zähne ausgebissen haben - wäre da nicht der Umstand, dass es sich bei Bertie um niemand geringeren als Prince Albert, den Duke of York und späteren King George VI von England handelt.
Bereits als Junge hatte Bertie Sprachprobleme und war nicht in der Lage, Reden vor größeren Menschenmengen zu halten. Einzig seine Frau Elizabeth glaubt noch an ihn und wagt einen letzten Versuch - sie vereinbart einen Termin mit Lionel Logue, der für seine alternativen Methoden bekannt ist und nicht einmal einen Doktortitel besitzt. Dieser verlangt absolute Gleichstellung während der Therapiesitzungen, duzt Bertie und führt die seltsamsten Übungen mit ihm durch, doch sie zeigen Wirkung! Als er jedoch erwähnt, was für einen guten König Bertie abgeben würde, kommt es zum Zerwürfnis zwischen den beiden, weil Bertie eine derartige Äußerung für Hochverrat hält.
Als jedoch sein Vater stirbt und sein Bruder bereits nach kurzer Zeit als König abdankt, um die geschiedene Schauspielerin Wallis Simpson zu heiraten, bleibt ihm keine andere Wahl, als den Thron zu besteigen und als König braucht er vor allem eines: Eine Stimme, denn der zweite Weltkrieg naht und seine Aufgabe besteht vor allem darin, das Volk zu führen und zu ermutigen.

Hierbei handelt es sich um das sogenannte Shooting Script, also das original Drehbuch zum Film The King's Speech von David Seidler. Daher lässt es sich lesen wie ein Theaterstück mit Rollenverteilung und Regieanweisungen, die jedoch sehr aussagekräftig sind und gut zum Verständnis beitragen.
Die Charaktere kommen dadurch sehr lebhaft rüber und wirken auch sonst sehr rund.
Es ist faszinierend, Berties Entwicklung mitzuverfolgen und gemeinsam mit ihm und Logue die Ursachen für sein Stottern zu ergründen.

Im Laufe der Geschichte werden die beiden für den Leser zu einer Art Helden, da sie beide unglaublichen Mut beweisen. Logue, indem er einfach alles vor Bertie anspricht, obwohl er der König ist und ihn rein theoretisch für unangebrachte Äußerungen in den Tower werfen lassen kann und Bertie, indem er sich zu allen Übungen durchringt, sich immer wieder selbst übertrifft und gegen alle Widrigkeiten schlussendlich eine Rede hält, wie sie das Volk schon lange nicht mehr gehört hat, weil er ihm ein würdiger und fähiger König sein will.

Die ganze Geschichte ist furchtbar bewegend, vor allen Dingen auch deshalb, weil sie auf wahren Begebenheiten beruht und man einen solchen Mut und eine so ungleiche Freundschaft einfach bewundern muss!

Im Anhang und dem Nachwort gibt es außerdem noch jede Menge historische Hintergrundinfos zu Bertie, dem englischen Königshaus und auch über die Entstehungsgeschichte von The King's Speech nachzulesen, was sich in jedem Fall lohnt! So wird beispielsweise David Seidlers persönliches Verhältnis zu Berties Geschichte beleuchtet, der King George VI schon immer für seine Leistung bewunderte, weil er selbst als Kind ebenfalls stotterte.

Ich kann das Script (und natürlich den Film, der daraus entstanden ist) nur jedem empfehlen - eine derart großartige Geschichte unserer Zeit sollte man kennen!


Seiten: 173
Originaltitel: -

Autor/in: David Seidler
Verlag: Reclam
ISBN: 978-3-150-19835-3
Preis: 5,00 Euro


Vielen Dank an den Reclam Verlag (http://www.reclam.de) und an LovelyBooks (http://www.lovelybooks.de) für das Rezensionsexemplar!

Samstag, 8. Februar 2014

Draußen wartet die Welt - Nancy Grossman

Die 16-jährige Amishe Eliza möchte nur eines: während ihres Rumspringa die moderne Welt erkunden, um herauszufinden, ob sie etwas verpasst oder ihr Platz wirklich bei den Amish ist. Nach einigem Widerstand erlauben ihre Eltern ihr schließlich, als Kindermädchen bei Rachel zu arbeiten, einer Frau, die Eliza bei einem Besuch im Amish-Dorf kennenlernt. In der "neuen Welt" hat Eliza es jedoch nicht leicht und fällt so auf eine vermeintliche Freundin herein und verliebt sich zu allem Überfluss noch in den Weiberhelden Josh. Als dieser ihre Gefühle erwidert, wird es für sie jedoch zunehmend schwerer, eine Entscheidung zu treffen...

Das Cover ist sehr hübsch gestaltet und passt thematisch auch äußerst gut - so wie der Schmetterling das Glas verlässt, um hinaus in die weite Welt zu fliegen, so verlässt Eliza zum ersten Mal das Dorf der Amish, das sie bisher von der modernen Welt abgeschirmt hat: Zwar konnte sie einen Teil davon sehen, sie aber nie selbst erkunden.

Die Idee des Buches, unsere moderne Welt einmal als Abenteuer mit neuen Augen zu betrachten, hat mich sofort überzeugt und auch die Lebensweise der Amish zu Beginn des Buches fand ich sehr interessant geschildert, auch wenn ich mir darüber noch mehr gewünscht hätte.

Leider bin ich dann schon nach wenigen Seiten nicht mehr gut voran gekommen mit dem Lesen - ich kann nicht einmal genau erklären, was mich so gestört hat, aber die Handlung ist nur so dahingeplätschert und obwohl ich an keinem einzelnen Satz festmachen könnte, dass er schwer zu lesen oder schlecht geschrieben wäre, musste ich mich durch den Schreibstil und die ganze Geschichte irgendwie durchquälen.

Dass Rachel ihre Abschlussarbeit über die Amish schreibt, kam für mich auch nicht allzu überraschend, da sie so sehr um Eliza als Kindermädchen gekämpft hat.

Außerdem stechen vor allen Dingen die negativen Züge aller Charaktere hervor - Elizas Mutter zeigt sich größtenteils völlig kalt und uneinsichtig, die Amish schließen diejenigen endgültig aus, die ihnen einmal den Rücken kehren, Josh hebt seine bisherigen Liebschaften besonders hervor und ihre vermeintliche "Freundin" entpuppt sich als hinterhältiges Biest.

Auch der Abschluss hat mich leider nicht überzeugt und so kann ich nur sagen, dass ich insgesamt relativ enttäuscht bin von diesem Buch, von dem ich mir eigentlich so viel versprochen hatte, aber einige schöne Beschreibungen und humorvolle Situationen können meinen Gesamteindruck leider nicht retten. Schade, denn die Idee war toll.


Seiten: 448
Originaltitel: A World Away

Autor/in: Nancy Grossman
Verlag: Cbj
ISBN: 978-3-570-40215-3
Preis: 8,99 Euro
Auch wenn es mir leider nicht so gefallen hat bedanke ich mich ganz herzlich beim Cbj-Verlag (weitere Infos unter https://www.randomhouse.de/Verlag/cbj-Kinder-und-Jugendbuecher/13000.rhd) und WasLiestDu (http://www.wasliestdu.de) für das Rezensionsexemplar.

Samstag, 1. Februar 2014

Zersplittert - Teri Terry

Nachdem Kyla in einer Welt, die von den sogenannten Lordern regiert wird, für ein ihr unbekanntes Verbrechen geslatet wurde, sollte sie sich eigentlich an nichts mehr erinnern können.
Nachts wird sie jedoch von Albträumen heimgesucht, die derart real scheinen, dass es sich dabei nur um Erinnerungsstücke handeln kann, die eigentlich längst verschwunden sein müssten. Plötzlich ist sie sich nicht mehr sicher, ob sie Links- oder Rechtshänderin ist, doch sie versucht jede Veränderung krampfhaft zu verbergen, denn sonst droht ihr die endgültige Auslöschung.
Ihr Bio-Lehrer John Hatten beobachtet sie allerdings genau und stellt sich ihr bald als Nico, Anführer der Terroristengruppe Free UK vor, deren überzeugtes Mitglied sie offenbar in der Vergangenheit war. Wieso sonst sollte ihr Nico so bekannt vorkommen? Und auch, dass sie bei seiner Truppe Rain hieß, weiß sie ganz sicher. Nur wie kommt es dann, dass das Foto auf einer illegalen Vermissten-Website sie als Lucy Connor identifiziert, die im Alter von 10 Jahren verschwunden ist?
Seit ihr Freund Ben von den Lordern geholt wurde, hat sie jedoch keine Vertrauensperson mehr, also setzt sie all ihre Hoffnung in Nico.
Bald schon erkennt sie allerdings, dass ein schreckliches Ereignis ihre Persönlichkeit in zwei Teile gespalten haben muss, damit zumindest eine Hälfte das Resetten ihres Gehirns überstehen konnte. Doch kann sie Nico oder dem neuen Nachbarsjungen wirklich vertrauen? Und was hat der Turm damit zu tun, der sie jedes Mal in mysteriöse Aufregung versetzt, sobald sie Schach spielt? Irgendetwas daran scheint wichtig zu sein...


Der Titel "Zersplittert" passt hervorragend zum Buch, da er den psychischen Zustand der Protagonistin in einem Wort wiedergibt - Kyla ist nicht nur ein seelisches Wrack, seit Ben geholt und vermutlich getötet wurde und sie sich von ihren Pflegeeltern, den Lordern, Ärzten und Free UK in die Mangel genommen fühlt, sie ist auch wortwörtlich in mehrere Teile gesprungen: Lucy, Rain und Kyla.


Das Buch war sehr flüssig geschrieben und daher angenehm zu lesen. Aufgrund der detaillierten Beschreibungen, was mit Ben geschehen ist, bot es zudem auch für neue Leser der Serie einen guten Einstieg - trotz Auslassung des ersten Bandes bekommt man also nicht das Gefühl, dass man etwas verpasst hätte oder ein Teil zum Verständnis fehlt.


Die Charaktere sind sehr facettenreich, da fast jeder von ihnen eine Seite besitzt, von der man zu Anfang nichts ahnt, weshalb man als Leser durch einen solchen Twist mehr als einmal angenehm oder auch unangenehm überrascht wird, was mit zu dem hohen Spannungsbogen beiträgt.

Nico beispielsweise ist einem von Anfang an nicht wirklich geheuer, denn die Angst, die Kyla vor ihm und seinen Bestrafungen hat, steht im absoluten Gegensatz zu der sanften und fürsorglichen Seite, die er ein andermal an den Tag legt, weshalb diese nicht immer aufrichtig wirkt. Außerdem ist seine Opferbereitschaft an eigenen Leuten meiner Meinung nach ein wenig zu hoch, was ihn oft kalt und unmenschlich erscheinen lässt. Auch habe ich mich genau wie Kyla oft gefragt, wie er solch grenzenloses Vertrauen in sie setzen kann, obwohl sie als Befreiungskämpferin völlig ungeeignet ist - auf der anderen Seite allerdings auch, warum die sonst grundlegend misstrauische Kyla sich so naiv von ihm einwickeln lässt. In jedem Fall stehen die beiden in einem sehr interessanten Abhängigkeitsverhältnis zueinander, das gleichermaßen für Faszination und Abscheu sorgt, genau wie natürlich für viele Fragen.

 Interessant ist jedoch auch Kylas Mutter, die wegen ihres von den Lordern genommenen Sohnes zumindest in Betracht zieht, sich dem Widerstand anzuschließen, obwohl sie die Tochter des Gründers der Lorder ist und bei einer Jubiläumsrede das Risiko auf sich nimmt, als Staatsfeindin abgestempelt zu werden.

 Der neue Nachbar Cam wirkt dagegen schon fast zu perfekt. Er interessiert sich für Kylas Probleme, unternimmt Spaziergänge und Radtouren mit ihr, bringt ihr Kuchen mit und lässt sich sogar für sie von den Lordern verprügeln - tatsächlich schon zu schön, um wirklich wahr zu sein.


Besonderes Augenmerk liegt in diesem Buch sowohl auf den physischen als auch auf den psychischen Manipulationstricks, die von den verschiedenen Lagern angewendet werden und fortan das weitere Leben ihrer Opfer bestimmen, was zwar bisweilen etwas gruselig, aber auch sehr interessant ist. So hat mir beispielsweise das häufige Wiederkehren des Turms (der Schachfigur) sehr gut gefallen, da er wie einige andere Gegenstände einen psychischen Prozess bei der Protagonistin in Gang gesetzt hat, der zusammen mit bestimmten Ereignissen zur Widerkehr bestimmter Erinnerungen führt.


Das einzige Manko war Kylas manchmal etwas übertriebene Naivität gegenüber Nico, obwohl sie doch andererseits solche Angst vor ihm hatte. Meiner Meinung nach hätte sie seine Absichten aus dieser Angst heraus ein wenig öfter hinterfragen müssen, aber wenigstens wundert sie sich manchmal selbst darüber, dass sie eben das nicht tut. Als ihre komplette Erinnerung zurückkehrt, reagiert sie meiner Meinung nach allerdings sofort richtig und der Bann, den er um sie gewoben hatte, wird gebrochen, weil sie plötzlich alles klar sieht.

Insgesamt ist "Zersplittert" also eine sehr gelungene Jugend-Dystopie, die sich neben den üblichen Themen mit der physichen und psychischen Manipulation des Gehirns beschäftigt, was ihr im Gegensatz zu vielen gängigen Dystopien etwas Neues verpasst, sodass man nicht das Gefühl bekommt, man kenne die ganze Story schon.
Ich kann das Buch nur empfehlen und werde sicherlich bald die Lektüre von Band 1, "Gelöscht", nachholen!

Seiten: 400
Originaltitel: Fractured

Autor/in: Teri Terry
Verlag: Coppenrath
ISBN: 978-3-64961-184-4
Preis: 17,95 Euro
Mein Dank für dieses Freiexemplar gilt dem Coppenrath-Verlag (http://www.coppenrath.de) und vorablesen.de (http://www.vorablesen.de)!